Kreativität in der Forschung

Häufig drängt sich die Beobachtung auf, dass Fortschritt eine Aneinanderreihung von logischen und rationalen Gedanken ist. So wenigstens entsteht der Eindruck, wenn man die wissenschaftliche Arbeitsweise betrachtet. Mit Kreativität hat dieses Vorgehen aber wenig gemein. Der Wissenschaftler verbleibt in seiner gewohnten Realität mit den gewohnten Anschauungen über die Welt. 

Kreativität entsteht aus einem Wechsel von Problemlösung 1. Ordnung zu Problemlösung 2. Ordnung. Das Kreisen um Probleme kann als Lösungsversuch 1. Ordnung betrachtet werden. Erst wenn eine neue Perspektive eingenommen wird (Problemlösung  2. Ordnung), ist wirkliche Kreativität möglich.

Kreativitätstechniken nutzen dieses Vorgehen, indem sie aus der Gewohnheitswirklichkeit mit den üblichen Annahmen zu neuen Betrachtungsweisen und damit neuen Lösungsmöglichkeiten führen.