Visuelle und manuelle Qualitätskontrolle

Verschiedene Personen können unterschiedliche Qualitätsbeurteilungen abgeben. Dies gilt für Bereiche, die nur einen geringen Standardisierungsgrad zulassen, wie beispielsweise bei manuellen oder visuellen Qualitätskontrollen. Es stellt sich die Frage der Operationalisierung, d.h. wie Ausprägungen eines Qualitätsmerkmals beobachtbar gemacht werden. Es ist ein Indikator zu finden, welcher den entsprechenden Zustand anzeigt.

Im Unterschied zu Messungen mit hohem Messniveau, z. B. Messung mit  Intervallskalenkönnen visuelle und manuelle Messungen lediglich klassifizieren (Nominalskalen).  Im Idealfall bieten die Messungen die Möglickeit der Rangordnung der Objekte in Bezug auf die interessierende Dimension (Ordinalskalen).

Jedes Verhalten macht Sinn in seinem Kontext

Diese Behauptung wird verdeutlicht von folgender Geschichte von Maturana/ Varela in “Der Baum der Erkenntnis”:

“Stellen wir uns jemanden vor, der sein ganzes Leben in einem Unterseeboot verbracht hat, ohne es je zu verlassen, und der in dem Umgang damit ausgebildet wurde. Nun sind wir am Strand und sehen, daß das Unterseeboot sich nähert und sanft an der Oberfläche auftaucht. Über Funk sagen wir dann dem Steuermann: „Glückwunsch, du hast alle Riffe vermieden und bist elegant aufgetaucht; du hast das Unterseeboot perfekt manövriert.“ Der Steuermann im Inneren des Boots ist jedoch erstaunt: „Was heißt denn ‚Riffe‘ und ‚Auftauchen‘ Alles, was ich getan habe, war, Hebel zu betätigen und Knöpfe zu drehen und bestimmte Relationen zwischen den Anzeigen der Geräte beim Betätigen der Hebel und Knöpfe herzustellen. (…) Für den Fahrer im Inneren des Unterseeboots gibt es nur die Anzeigen der Instrumente, ihre Übergänge und die Art, wie zwischen ihnen bestimmte Relationen hergestellt werden können. Nur für uns draußen, die wir sehen, wie sich die Relationen zwischen dem Unterseeboot und seiner Umgebung verändern, gibt es das „Verhalten“ des Unterseebootes, ein Verhalten, das je nach seinen Konsequenzen mehr oder weniger angemessen erscheint.”

Businesscoaching

Nach Paul Watzlawick stellt jedes Verhalten eine Kommunikation dar. Man kann sich nicht nicht verhalten, dementsprechend kann man auch nicht nicht kommunizieren.

Der Inhalt dieser Botschaft ist besonders für Unternehmen interessant, da sie im Wettbewerb mit anderen Unternehmen stehen und die Art ihrer Marketingkommunikation den entscheidenden Wettbewerbsvorteil liefern kann.

Die Frage, die sich hierbei stellt, ist wie das Unternehmen auf die Wünsche der Kunden eingeht, diese berücksichtigt und welchen Service es anbietet. Mit jeder Handlung kommuniziert das Unternehmen seine Kundenorientierung.

Themen für ein Coaching ergeben sich aus der Kommunikation untereinander,  zwischen MitarbeiterIn und VorgesetzeM und mit Kunden und Lieferanten. Auch kann die Kommunikation in Prozessen anhand eines externen Audits geprüft oder ein Auditorentraining durchgeführt werden.

Konflikte und Stress am Arbeitsplatz Stellen für Personen eine besondere Erschwernis dar. Hier können Bewältigungsstrategien erarbeitet werden. Ab und zu ist es auch erforderlich, eine Arbeitsgruppe zum Team zu entwickeln.

Weitere Informatiomen:

Petra Dröttboom MBA

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Verschwendung: Ungenutzte Kreativitätspotentiale der Mitarbeiter

Durch Reduzierung der Mitarbeiter einer Organisation auf Personal infolge einer Kennzahlenorientierung trat die Persönlickeit eines Menschen in den Hintergrund, es zählte lediglich die Funktion eines Menschen für die Organisation.

Einer der Grundsätze des QM ist die Einbeziehung der Petsonen, damit deren Fähigkeiten zum Nutzen der Organisation eingesetzt werden. Nach der neuen ISO 9001 ist es von wesentlicher Bedeutung, dass alle Personen kompetent, befugt und engagiert bei der Erbringing von Werten sind. Die Anerkennung, Befähigung und Förderung von Fähigkeiten und Kenntnissen erleichtern die Einbeziehung von Personen zum Erreichen der Qualitätsziele.

Dieser Grundsatz blickt folglich nicht auf Defizite, sondern auf Kompetenzen und geht von einer wertschätzenden Haltung dem Mitarbeiter gegenüber aus.

Dienstleistung für den Kunden durch ständige Verbesserung des QMS

Der Dienstleister muss bereit sein, weitgehend mit seinem Kunden zusammenzuarbeiten, indem beide den Arbeitsauftrag miteinander formulieren und der Dienstleister Feedback über seine Leistung vom Kunden einholt. Feedback kann auch in Form einer Beschwerde erfolgen. Eine Beschwerde sollte, wenn sie berechtigt ist, Korrekturen zur Folge haben.

Korrekturen sollen eine Wiederholung des Fehlers ausschließen, die Ursache des Fehlers sollte analysiert worden sein. Die Wirksamkeit von Korrekturen sollte überwacht werden. Auch sollen mögliche Fehlerquellen ermittelt werden. Alle diese Maßnahmen dienen der ständigen Verbesserung des QMS.