Storytelling als Interaktionsform

Die Gedanken und Träume des Menschen bestehen aus Geschichten, die er sich fortwährend erzählt.

So dienen Geschichten dazu, Imaginationen auszulösen, die Gefühle auslösen. Diese Tatsache kann auch dazu genutzt werden, sachliche Informationen zu vermitteln, indem sie als Geschichte erzählt werden.

Die Wahl der Worte, bzw. der resultierenden Imaginationen entscheiden darüber, welche Gefühle erzeugt werden. Sie können Menschen positiv oder negativ beeinflussen.

Effizienz im Prüflabor

Der Abbau von Lagerbeständen erhöht die Effizienz im Labor, da die Anhäufung von Beständen Kosten verursacht und unter Lean-Aspekten zu Verschwendung-Muda- führt.

Durch große Lagerbestände wird Kapital gebunden, die Waren müssen verwaltet werden und auch die eigentliche Lagerung erfordert Investitionen. Vorräte werden u. U. nicht rechtzeitig verbraucht.

Lagerung erfordert einen Transport ins Lager und aus dem Lager heraus, teilweise sind weite Strecken zurückzulegen. Die Auslagerung ist ein Arbeitsschritt, der verantwortlich sein könnte, daß auf Material gewartet werden muss und derweil Maschinen stillstehen.

Customer Experience Management

Das CEM geht über den Ansatz der Kundenorientierung hinaus, indem es dem Kunden ein ganzheitliches positives Erlebnis bescheren und so den Kauf anregen soll.

Durch eine attraktive Ladengeschaltung, einen passenden Geruch und eine angenehme Hintergrundmusik soll das Wohlbefinden angeregt und die Laune der Kundschaft gesteigert werden. Die Bestandteile müssen in der Form gewählt werden, dass eine gewollte Botschaft transportiert wird.

System

Ein System hat eine Organisation, das sind Relationen, die zwischen Bestandteilen von etwas gegeben sein müssen, um als Mitglied einer Klasse erkannt zu werden.

Systeme haben eine Struktur, d.h. Relationen und Bestandteile konstituieren eine Einheit und verwirklichen eine Organisation.

Rückkopplung entsteht, wenn das Ergebnis einer Kausalkette auf den Anfang zurückwirkt. Das System ist in der Lage, sich selbst zu regulieren.

Im System treten Eigenschaften hinter Strukturen zurück, z. B. ist es unerheblich, aus welchem Material ein Stuhl hergestellt wurde, es bleibt ein Stuhl.

Qualität

Qualität bedeutet Beschaffenheit. Im Sinne des Qualitätsmanagements soll der Produzent eine Leistung erbringen, die die Kundenanforderungen weitgehend erfüllt. Das Produkt soll mit den Anforderungen weitgehend konform sein und nur im geringen Umfang von den Vorgaben abweichen.

Nach der ISO 9001 hat der Kunde also eine zentrale Stellung im QMS und der Produzent soll sich an den Wünschen des Kunden orientieren. Damit kann man das QMS als Bestandteil des Marketing betrachten.

Die Kundenorientierung wird auf interne Kunden ausgedehnt, damit ist jeder Mitarbeiter für Qualität verantwortlich. Durch die Stakeholderorientierung hat das QMS Einfluss auf Bereiche wie Umwelt, Lieferanten, Einwohner, usw.

Kybernetik

Das Phänomen des Lebendigen lässt sich nicht mit linear kausalen Abhängigkeiten, wie anhand des Maschinenmodells erklären, wobei die Existenz von Materie, Energie unstrittig ist und physikalische Gesetze auch im Organismus gelten.

Leben ist eine Systemleistung, die nicht mit Kausalketten, sondern mit netzartig verknüpften Abhängigkeiten einer organisierten Komplexität erklärt werden kann. Lebendige Systeme sind kommunikative Systeme und soziale Systeme, wie auch ein Qualitätsmanagementsystem. Es spielt nicht nur der Energie- und Materialfluss eine Rolle, sondern auch der Informationsfluß.

Die Kybernetik befasst sich mit der Kommunikation in und der Steuerung von Systemen.

Implizites Wissen

Im Gegensatz zu explizitem Wissen, welches dem Träger bewußt ist und in Texten, Datenbanken und sonstigen Medien abgelegt ist, entzieht implizites Wissen sich dem formalen sprachlichen Ausdruck und geht durch Fluktuation verloren.

Da implizites Wissen nicht durch Medien weitergegeben werden kann, wird es durch Üben nach einer Anleitung aufgebaut. Betrachtet man beispielsweise die Arbeit eines Kochs, so kann ein Gericht nicht nur durch die Erstellung eines Rezeptes erfolgen, sondern muss der Koch auch über Geschmack verfügen.

Unter Geschmack versteht man an dieser Stelle die Kalibrierung der Geschmacksrezeptoren zu einem der Allgemeinheit angenehmen Resultat hinsichtlich des Gerichtes, denn es darf nicht dem Koch nur allein schmecken

Mitarbeiter als Leistungsträger

Lange Zeit herrschte in den Unternehmen eine Reduzierung von Personen auf Personal infolge von Kennzahlenorientierung und Entmenschlichung der Arbeitsprozesse statt.

Ein Mensch jedoch, ist nicht steuerbar, er organisiert sich selbst. Die Person ließ sich ihre Nichtsteuerbakeit gegen einen Anteil an der Wertschöpfung des Unternehmens abkaufen und wurde deshalb bedingt steuerbar.

Es ist also Aufgabe des Managements, besonders vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, einen Arbeitskontext zu schaffen, indem das Individuum sich organisieren kann. Haben Mitarbeiter lediglich monotone Aufgaben zu verrichten, und sind daher leicht ersetzbar, bist es wenige Bestrebungen seitens des Unternehmens, diese zu binden.

Sobald der Mitarbeiter der Mitarbeiter jedoch durch seine Leistung wesentlich zur Wertschöpfung beiträgt, steigt das Interesse an seiner Person. Umgekehrt zeigt das Interesse des Unternehmens an der Person dieser wiederum Wertschätzung. Fühlt die Person sich in ihrem Wert geschätzt, wird sie bereit sein, ihre Leistung zu erbringen.

Organisationsaufstellungen

Bei der Methode der Aufstellung bedient sich ein Einzelner einer Gruppe, um durch subjektives Feedback persönliche Fragen zu bearbeiten. Die Gruppenmitglieder wirken als Stellvertreter des Kontextes, die Ihre Wahrnehmungen in der jeweiligen Position kommunizieren.

Da es sich bei den StellvertreterInnen jedoch um fremde Personen handelt, die  von der Situation nicht wirklich betroffen sind, sondern diese nur von außen betrachten, können sie der “Wahrheit” kaum teilhaftig sein, obwohl teilweise erstaunliche Übereinstimmungen zu beobachten sind.

Die Methode der Aufstellung ist hilfreich, wenn es darum geht, Feedback der Sichtweisen der StellvertreterInnen zu erhalten, die jedoch nichts mit den Gefühlen der realen Personen gemein haben müssen. Der Einzelne erhält die Möglichkeit, einer neuen Perspektive auf seine Fragestellung, die ihn möglicherweise der Problemlösung näherbringt.