Archiv für den Monat: Dezember 2015

Corporate Identity

Eine Corporate Identity kann bewußt auf Basis der Unternehmenskultur aufgebaut werden. Die Unternehmenskultur gründet sich auf Werten, Normen, Riten, Symbolen und Anekdoten, die auch in Form konkreten Verhaltens sichtbar sind. Zur Herstellung einer Corporate Identity aus der Unternehmenskultur haben Führungskräfte eine besondere Verantwortung. Zum einen verfügen sie über Macht, die Ziele einzufordern, ihnen obliegt jedoch auch eine Vorbildfunktion, im Sinne der Organisation zu handeln. Ihr Handeln wider der Organisationsziele könnte die Unternehmenskultur für Mitarbeiter uneinheitlich erscheinen lassen und Organisationsziele in Frage stellen. Ebenso wie die Führungskraft den Handlungsspielraum für ihre Mitarbeiter vorgibt, gibt die Unternehmenskultur ihrerseits den Handlungsspielraum für alle Organisationsmitglieder vor. Wird sie nicht „topdown“ umgesetzt, ist ihre Durchsetzung in Gefahr.

Der Wandel vom Verkäufermarkt hin zum Käufermarkt erfordert Ziele, wie sie das Qualitätsmanagement im Blick hat, wie Kundenorientierung, Effektivität, Effizienz und Kompetenz. Die Führung benötigt neben dem Management erster Ordnung auch das Management zweiter Ordnung (Leadership). Erfolgreich gilt ein Unternehmen dann, wenn es seine Leistung unter Einbeziehung aller Kräfte fortlaufend verbessern kann.

Kristallinität und Zentrifugalkräfte

Ist die Kristallinität und damit die Festigkeit bei gleichzeitig höherem amorphen Anteil gering, kann dies die Ursache dafür sein, dass unter Einwirkung von Zentrifugalkräften Röhrchen aus Kunststoff zerbrechen. Der amorphe (glasartige) Anteil ist umso größer, je schneller das Formteil beim Spritzgiessen abgekühlt wurde, beispielsweise weil die Werkzeugtemperatur zu gering war.

Embodiment – Sache nicht nur des persönlichen Befindens

Anhand der eigenen Körpersprache läßt sich für andere der Gefühlszustand anlesen. Diese Botschaft hat Einfluß darauf, wie einem begegnet wird.

Aus der Embodimentforschung verdichten sich Beweise dafür, daß das Einnehmen von Körperhaltungen nicht nur die Muskeln betrifft, sondern den gesamten Organismus verändert und folglich Einfluss auf den Gefühlszustand nimmt.

Nimmt ein Mensch in einer angespannten Situation bewußt eine aufrechte und freundliche Haltung ein, so folgt der freundliche Gefühlszustand früher oder später. Die Körpersprache von Tierasanas läßt Gefühle auslösen, die wir den Tieren zuschreiben, wie z.B. der starke Gorilla oder der stolze Hahn.

Gewinnung von Mitarbeitern für die Ziele des QM

Die Neuausrichtung der ISO 9001 rückt das sog. „Leadership“ deutlich stärker in den Fokus. Unter Leadership versteht man die Fähigkeit, die MiarbeiterInnen dazu zu bewegen, Dinge zu tun, die im Sinne der Organisation sind und diese ihren Zielen näher bringt.

Diese Aufgabe obliegt der obersten Leitung und sollte nicht an den Qualitätsmanager deligiert werden. Die oberste Leitung muss ihre MitarbeiterInnen zum Mimachen gewinnen, da diese nicht zu steuern sind. Sie lassen sich lediglich einen Teil der Nichsteuerbarkeit abkaufen.

Starre Regelungen (Management 1. Ordnung) veranlassen MitarbeiterInnen, diese lediglich zu befolgen. Der sog „Dienst nach Vorschrift“ fördert jedoch auch das Verschleiern von Fehlern und hemmt die Entwicklungsmöglichkeiten.

Erfolg verspricht das Management 2. Ordnung dann, wenn es fähig ist, die MitarbeiterInnen zu den Zielen mitzunehmen, Ihnen die Zusammenhänge verdeutlicht und den Wert ihrer Arbeit für die Organisation. Neben Fachwissen müssen Wertschätzung und persönliche Entwicklungschancen bereitgestellt werden.

Trennung Unbedeutendes von Wichtigem

Will man für das persönliche Zeitmanagement herausfinden, welche Aufgaben wichtig, dringend oder wichtig und dringend sind, um seine Prioritäten zu setzen, sollte man sich auf die Aufgaben konzentrieren, die zum Erfolg des Projektes beitragen.

Wichtig oder dringend ist eine Aufgabe dann, wenn es einen Unterschied gibt zwischen 1.: Die Aufgabe ist erledigt und 2.: Die Aufgabe ist nicht erledigt. Wäre dieser Unterschied nicht zu erkennen, muß der Aufgabe keine Wichtigkeit zuerkannt werden. Bei dringenden Aufgaben kommt zur Frage des Unterschieds noch die Frage des Zeitpunktes hinzu, d.h. ist ein Unterschied zu erkennen, ob die wichtige Aufgabe jetzt oder später erledigt wird.

Schwarmintelligenz

Schwärme bestehen aus vielen Einheiten, die zwecks Kooperation über die Umwelt miteinander kommunizieren.

Ameisen beispielsweise hinterlassen Spuren aus Pheromonen, die Einfluss auf das Verhalten anderer Ameisen haben. Aufgrund des Zusammenspiels sind die Ameisen in der Lage, eine mergeltest soziales System zu bilden.