Archiv der Kategorie: Akkreditierung

SMARTe Qualitätsziele

Das oberste Qualitätsziel ist die Erfüllung der Qualitätsziele. Qualitätsziele sollten SMART definiert sein und sollen die Qualitätspolitik vorgeben hinsichtlich Effizienz, Effektivität und Zuverlässigkeit.

Die Qualitätspolitik gibt die Qualitätsstrategie vor, die zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit dient. Ob die Qualitätspolitik zielführend ist, wird in der Managementbewertung beurteilt. In der Managementbewertung werden die übergeordneten Qualitätsziele hinsichtlich der Qualitätspolitik konkretisiert.

Es werden messbare Kriterien definiert, die erreichbar und attraktiv sein müssen, und der Status der Zielerreichung bestimmt.

Getting started DIN EN ISO 17025 – Onlinetutorial

Ab sofort können Sie sich zum Newsletter “ Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 17025 oder DIN EN ISO 9001 “ anmelden.

Monatlich oder häufiger erhalten Sie von mir Tools des Baukastens zum Erreichen einer Zertifizierung oder Akkreditierung. Anhand meiner Erfahrung leite ich Sie durch den Implementierungsprozess. Das Tempo bestimmen Sie selbst. Ich gebe die Anforderungen vor, Sie setzen diese bei sich um und erstellen die geforderten Dokumente in Ihrem Design. Für vertiefende Beratung stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Gern erstelle ich Ihnen ein Angebot, wenn Sie mir Ihr Vorhaben kurz beschreiben.

Petra.droettboom(ät)t-online.de

c/o Woma Media GbR, Clausthal- Zellerfeld

Qualitätsmanagement bei Materialprüfungen

Alle Materialeigenschaften müssen als Tensoren dargestellt werden. Es ist nahezu unmöglich, den Meßwert einer Materialprüfung durch Abschätzen zu bestätigen. Dementsprechend kann nur eine kalibrierte und validierte Prüfanlage geeignet sein, einen Meßwert zu ermitteln. Nach der DIN EN ISO 17025 sind Kalibrierungen auf SI- Basiseinheiten zurückzuführen, was bedeutet, daß z.B. eine Kraft mit einer Masse zu Kalibrieren ist. Die Validierung sollte dem zu prüfenden Material ähneln, da auch Meßgeräte auf verschiedene Materialien unterschiedlich reagieren können, was beispielsweise in der Anisotropie begründet sein kann.

Anisotropie von Materialien hat Einfluss auf die Materialeigenschaften, wie z.B. der Wärmeleitfähigkeit

Wer hat nicht schon einmal an der Richtigkeit von physikalischen Messungen gezweifelt? Doch die Anisotropie von Materialien macht es auch schwierig, den geschätzten Messwert zu bestätigen. Dabei müssten alle Materialeigenschaften als Tensor dargestellt werden, wie Physiker dies tun. Dies ist selbstverständlich aufwändiger, als mit Linearität zu kalkulieren.

Bei gleichem Füllstoffanteil zeigen Probekörper aus gefüllten Compounds mit unterschiedlichen Morphologien verschiedene Wärmeleitfähigkeiten. Unter diesen Voraussetzungen macht auch der Nachweis der Kompetenz eines Prüflabors nach DIN EN ISO 17025 Sinn, da die Voraussetzungen geschaffen sind, auch unbekannte Materialien zu messen.

Weitere Informationen unter Angabe eines Betreffs sind erhältlich bei Petra.droettboom(ät)t-online.de.

Petra Dröttboom

Clausthal-Zellerfeld

Verschwendung: Ungenutzte Kreativitätspotentiale der Mitarbeiter

Durch Reduzierung der Mitarbeiter einer Organisation auf Personal infolge einer Kennzahlenorientierung trat die Persönlickeit eines Menschen in den Hintergrund, es zählte lediglich die Funktion eines Menschen für die Organisation.

Einer der Grundsätze des QM ist die Einbeziehung der Petsonen, damit deren Fähigkeiten zum Nutzen der Organisation eingesetzt werden. Nach der neuen ISO 9001 ist es von wesentlicher Bedeutung, dass alle Personen kompetent, befugt und engagiert bei der Erbringing von Werten sind. Die Anerkennung, Befähigung und Förderung von Fähigkeiten und Kenntnissen erleichtern die Einbeziehung von Personen zum Erreichen der Qualitätsziele.

Dieser Grundsatz blickt folglich nicht auf Defizite, sondern auf Kompetenzen und geht von einer wertschätzenden Haltung dem Mitarbeiter gegenüber aus.

Dienstleistung für den Kunden durch ständige Verbesserung des QMS

Der Dienstleister muss bereit sein, weitgehend mit seinem Kunden zusammenzuarbeiten, indem beide den Arbeitsauftrag miteinander formulieren und der Dienstleister Feedback über seine Leistung vom Kunden einholt. Feedback kann auch in Form einer Beschwerde erfolgen. Eine Beschwerde sollte, wenn sie berechtigt ist, Korrekturen zur Folge haben.

Korrekturen sollen eine Wiederholung des Fehlers ausschließen, die Ursache des Fehlers sollte analysiert worden sein. Die Wirksamkeit von Korrekturen sollte überwacht werden. Auch sollen mögliche Fehlerquellen ermittelt werden. Alle diese Maßnahmen dienen der ständigen Verbesserung des QMS.

Kundenorientierung durch Qualitätsmanagement

Jedes Verhalten ist Kommunikation. Indem das Prüflaboratorien sich zu einem Qualitätsmanagementsystem bekennt, signalisiert es dem Kunden, daß es bereit ist, dessen Wünsche zu erfüllen, die sich durch Nutzenmaximierung bei günstigem Preis darstellen. Im Kunden entsteht ein Bild ( Image) von der Organisation und der Dienstleistung.

Das Prüflaboratorien erfüllt die Wünsche des Kunden, indem es auf Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit achtet und technisch kompetent ist, die Prüfungen auszuführen. Zum einen müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt werden und zum anderen muss das Laborpersonal über die notwendige Handlungspompetenz zum Erfüllen seiner Aufgaben verfügen. Handlungspompetenz beinhaltet Fach-, Methoden- und Soziakpompetenz.

Probenkörpermaße

Für einige Dickenmeßeinrichtungen ist keine DAkkS- Kalibrierung erhältlich. Die kalibriert das Prüflabor selbst, indem es DAkkS- kalibrierte Parallelendmaße einkauft. In mehreren Durchgängen wird die absolute und relative Abweichung bestimmt.