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Anisotropie von Materialien hat Einfluss auf die Materialeigenschaften, wie z.B. der Wärmeleitfähigkeit

Wer hat nicht schon einmal an der Richtigkeit von physikalischen Messungen gezweifelt? Doch die Anisotropie von Materialien macht es auch schwierig, den geschätzten Messwert zu bestätigen. Dabei müssten alle Materialeigenschaften als Tensor dargestellt werden, wie Physiker dies tun. Dies ist selbstverständlich aufwändiger, als mit Linearität zu kalkulieren.

Bei gleichem Füllstoffanteil zeigen Probekörper aus gefüllten Compounds mit unterschiedlichen Morphologien verschiedene Wärmeleitfähigkeiten. Unter diesen Voraussetzungen macht auch der Nachweis der Kompetenz eines Prüflabors nach DIN EN ISO 17025 Sinn, da die Voraussetzungen geschaffen sind, auch unbekannte Materialien zu messen.

Weitere Informationen unter Angabe eines Betreffs sind erhältlich bei Petra.droettboom(ät)t-online.de.

Petra Dröttboom

Clausthal-Zellerfeld

Fehler bei mechanischen Prüfungen durch Schrumpfung und Schwellung

Durch mechanische oder thermische Behandlung können Prüfkörper ihre Querschnittsfläche verändern. Die Veränderung der Querschnittsfläche wird in den meisten Fällen jedoch nicht im Modul berücksichtigt. Der Unterschied kann bei 2-3% Veränderung schnell 10% geändertes Modul erreichen. Folgendes Photo zeigt die Veränderung bei thermischer Behandlung.