Führung mit Stimme

Die Entwicklung der Stimme ist verbunden mit emotionaler, sozialer und sensomotorischer Erfahrung. Die Stimme drückt die eigene Gemütslage aus und wie für die Mimik ist es schwierig, eine andere als die aktuelle Gemütslage auszudrücken, sie zu verstellen. Die Stimme verrät uns. Wie beim Embodiment ist es jedoch möglich, die Gemütslage und damit den Klang der Stimme durch Aufrichten des Körpers zu verbessern.
Die Laute, die wir von uns geben, erzeugen Gefühle im anderen, wie beispielsweise der Schrei eines Babys oder der Ausdruck von Ängsten. Eine Musik kann unser Stimmung verändern, ein Takt kann uns zum Tanz anregen. Es entstehen Imaginationen. Wer also die Mitarbeiter motivieren möchte, muss sich über diesen Mechanismus im Klaren sein und wie er ihn bewältigt.

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Petra.droettboom(ät)t-online.de

Arbeit mit Symbolen

Symbole sind ein Zeichen für eine Einstellung, einen Ausdruck oder geben eine Handlungsaufforderung (pragmatische Wirkung). Durch Erkennen eines Zeichens wird der Mensch aufgefordert, etwas zu tun oder zu unterlassen, oder er erkennt welcher Gesinnung eine Gruppe ist, die sich dieses Zeichen gegeben hat. Sehen, lesen oder hören wir ein Symbol, wird der Mensch gereizt zu Imaginationen aufgrund der Erfahrungen, die er mit dem Symbol gesammelt hat (Anker).
Symbole werden in Bild, Text oder Melodien verwendet. Der Mensch wird durch Symbole der Gewohnheitswirklichkeit entrissen und in einen hypnotischen Zustand transportiert, der weitere Lösungsmöglichkeiten für ihn bereithält.

Warum neue Wege gehen?

Wie wird man kreativ?

Alles, was den Menschen weiterentwickeln soll, handelt es sich um ein Projekt oder um seine Persönlichkeit, bedarf eines Inputs von aussen, da der Mensch sonst auf der Stelle tritt.

Alle Weiterentwicklungsmaßnahmen laufen darauf hinaus, daß die Imaginationsfähigkeit angeregt wird durch einen Impuls. Dieser Impuls kann sein eine Musik, ein Duft, ein Bild oder eine Beobachtung.

Diese Impulse reizen das System Mensch und starten innere Abläufe. Das Ergebnis kann die zündende Idee sein.

Das einem Menschen etwas nichts bringt, ist unwahrscheinlich. Jeder Unterschied zum Gewohnten bringt was, evt. erst später.

Führungskompetenzen

Vorgesetzte werden unterschieden in disziplinarische Vorgesetzte und fachliche Vorgesetzte. Während disziplinarische Vorgesetzte das Direktionsrecht hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsort und Arbeitsaufgabe, begrenzt durch das Kollektivrecht, bestimmen können (Auftrag), erteilen Fachvorgesetzte Anweisungen, die zur Erreichung der Arbeitsergebnisse notwendig sind. Anweisungen beziehen sich auf die Art und Weise der Aufgabenerfüllung.

Der Auftrag ist die Veranlassung einer Tätigkeit innerhalb einer bestimmten Zeit. Die Arbeitsanweisung veranlasst neben der Arbeitsausführung auch deren Verfahren.

Impression Management durch QM

Durch Impression Management versucht man den Eindruck, den andere von etwas oder einer Person haben, zu steuern. Hierbei ist von Belang, welches die informellen Regeln und Normen der Zielgruppe sind, denn anhand von informellen Entscheidungen passt man sich an die Überzeugungen der Gruppe an. Man versucht folglich ein Verhalten zu zeigen, welches der Zielgruppe gefällt, oder grenzt sich durch sein Verhalten von anderen Gruppen ab.
Die Kundenorientierung des Qualitätsmanagements dient der Kommunikation nach außen. Hier wird versucht, ein für den Kunden gefälliges Bild vom Unternehmen zu zeichnen.

Personalentwicklung

Wer sich entwickeln möchte, erinnere sich zunächst an die wichtigen Stationen im Lebenslauf, die prägend waren. Diese können während der Schulzeit, der Berufsausbildung, der Weiterbildung oder in Ehrenamt oder Hobby erreicht worden sein.
Während Kompetenzen durch die Eignung zur Anwendung von Wissen und Fähigkeiten nachgewiesen werden kann (Können), sind Qualifikationen erworbene Befugnisse, wie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium, eine Tätigkeit auszuüben. Eine Qualifikation ist der Nachweis in Form eines Zeugnisses, kompetent zu sein. Beides jedoch lenkt das Handeln des Menschen und birgt die Möglickeit entwickelt zu werden. Durch Ordnen in Stärken und geringere Stärken entsteht die Idee, welcher Bereich der Persönlichkeit weiterentwickelt werden kann. Hier stellt sich dann die Frage, welche Kompetenz oder Qualifikation noch fehlen könnte.
Das Setzen von Zielen sollte “smart” erfolgen. Eventuell ist eine Beratung erforderlich. Hier bin ich Ihnen gern behilflich!
Petra Dröttboom MBA
c/o Woma Media GbR, Clausthal- Zellerfeld
Petra.droettboom(ät)t-online.de

Verantwortlichkeit der obersten Leitung

“Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken.”

Die oberste Leitung eines QMS muss sich stark mit den Prozessen des Unternehmens auseinandersetzen und identifizieren und darf diese Aufgabe nicht  an das Qualitätsmanagement deligieren.

Vision, Politik und Strategie sind Managementaufgaben, die nur lebendig werden, wenn sie von der Geschäftsleitung selbst gelebt werden. Andernfalls wirkt das Handeln widersprüchlich.

Topdownstrategien nutzen das Potential der MitarbeiterInnen nur unzureichend. Das Management muss diese mit Bottomupstrategien verbinden, die Ideen und Kreativität miteinbeziehen.

SMARTe Qualitätsziele

Das oberste Qualitätsziel ist die Erfüllung der Qualitätsziele. Qualitätsziele sollten SMART definiert sein und sollen die Qualitätspolitik vorgeben hinsichtlich Effizienz, Effektivität und Zuverlässigkeit.

Die Qualitätspolitik gibt die Qualitätsstrategie vor, die zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit dient. Ob die Qualitätspolitik zielführend ist, wird in der Managementbewertung beurteilt. In der Managementbewertung werden die übergeordneten Qualitätsziele hinsichtlich der Qualitätspolitik konkretisiert.

Es werden messbare Kriterien definiert, die erreichbar und attraktiv sein müssen, und der Status der Zielerreichung bestimmt.

Gehaltsunterschiede zwischen Akademikern und Fortbildungsabsolventen sind gering

Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln veröffentlicht auf seiner Homepage die Ergebnisse einer Befragung von 1357 Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern im Jahr 2015.

Demnach verdienen 28% der Fortbildungsabsolventen (Berufsausbildung und Weiterbildung zum Techniker, Meister oder Fachwirt) mehr als der Durchschnittsakademiker. Auch erhalten Sie häufiger Führungsverantwortung. Immerhin verfügt in Deutschland jeder zehnte Erwerbstätige über einen Fortbildungsabschluß.

Es sei also nicht nur aus individueller Sicht, sondern auch unter dem Aspekt der Nachfrage nach beruflich qualifizierten Arbeitnehmern geboten, die berufliche Bildung zu stärken und der höheren Berufsbildung mehr Gewicht zu geben.

Zu bedenken ist, dass ein Studium mit Kosten verbunden ist, wohingegen Auszubildende bereits eine Vergütung erhalten. Die Weiterbildung wird häufig nebenberuflich erworben. Während Studierende meist über kein Einkommen verfügen, beginnen Arbeitnehmer damit, sich etwas Wohlstand anzuhäufen.

Stressbewältigung im Klettergarten

Im Gehirn existieren Nervenverbindungen, einige sind stark ausgeprägt, andere schwächer und stark verzweigt. Am schnellsten reagiert der Mensch, wenn Reize auf den starken Nervenverbindungen geleitet werden. Das sind die Reaktionen, die der Mensch mühelos abrufen kann, oder die sich auch unbewußt einstellen. Will der Mensch nun etwas Neues trainieren, muss er bewusst die Nervenverbindungen nutzen, die schwächer, aber dafür stärker verzweigt sind. Durch das Training bilden sich schwächere Verbindungen zu stärkeren oder es bilden sich neue Verbindungen aus. Das Gehirn ist lebenslang gestaltbar.
Damit sich neue Verbindungen ausbilden, ist die Stressreaktion erforderlich, die durch kontrollierte Risiken im Klettergarten ausgelöst werden soll. Eine Angst muss überwunden werden und damit ist eine Stresssituation kontrollierbar geworden.